Forschungsprojekte

Prof. Dr. Olaf Rank Forschung - Beratung - Netzwerkcoaching

Aktuelle Forschungsprojekte

 

Ein Schwerpunkt meiner wissenschaftlichen Tätigkeit liegt auf der Erforschung von Strukturen in und zwischen Unternehmen. Besondere Bedeutung kommt dabei der Frage zu, welche Zusammenhänge zwischen Strukturen auf unterschiedlichen Ebenen bestehen. Meine aktuellen Forschungsprojekte werden von bedeutenden Forschungsinstitutionen finanziell gefördert, zu denen insbesondere das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Deutsche Forschungsgeandere und (DFG) zählen.

 

Bitte kontaktieren Sie mich gerne, wenn Sie mehr über meine Forschung erfahren wollen.

Forschungsaufenthalt am Freiburg Institute for Advanced Studies

(FRIAS)

 

Seit Oktober bin ich für das akademische Jahr 2016/17 von meinen Lehrverpflichtungen am Lehrstuhl für Organisation

und Personal freigestellt, um als Internal Senior Fellow am Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS) meine

Forschungsprojekte bearbeiten zu können. Das FRIAS ist das internationale Forschungskolleg der Universität Freiburg

und vereint Spitzenforschung in den Bereichen Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Medizin-, Natur-, Lebens- und

Ingenieurwissenschaften unter einem Dach.

 

Weitere Informationen zum FRIAS sowie zu den Veranstaltungen finden Sie hier.

Mehrebenennetzwerke in Clustern (MeNeC)

 

Begleitforschungsprojekt zur Ausschreibung "Internationalisierung von Spitzenclustern, Zukunftsprojekten und

vergleichbaren Netzwerken" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Fördersumme: 360.000 Euro

 

Vor allem in Hochtechnologiebranchen ist das Wissen zur Generierung von Innovationen häufig weit verteilt. Um

den notwendigen Wissensaustausch zu unterstützen und Innovationen voranzutreiben, entstanden in den

vergangenen Jahren zahlreiche regionale Hightechcluster, vielfach auf Initiative und mit finanzieller Unterstützung der öffentlichen Hand. Die Ausschreibung des BMBF zielt darauf ab, die internationale Vernetzung deutscher Hochtechnologie-Cluster und dadurch die Wettbewerbsfähigkeit der zu ihnen gehörenden Hightechunternehmen zu verbessern.

 

Das Projekt "MeNeC" analysiert das Gesamtsystem der Vernetzung von Hochtechnologie-Clustern, welches aus Netzwerkstrukturen auf drei Ebenen besteht: (1) Clusterebene (Kooperationen zwischen Clustern), (2) Organisationsebene (strategische Allianzen zwischen Hightechunternehmen und Forschungseinrichtungen mit clusterinternen und -externen Partnern) sowie (3) Personenebene (informeller kooperativer Austausch zwischen Managern und Wissenschaftlern). Von wesentlicher Bedeutung ist dabei, dass die Netzwerke auf den einzelnen Ebenen in einem engen Abhängigkeitsverhältnis zueinander stehen, dass sie sich also in ihrer Struktur und Funktionsweise wechselseitig beeinflussen. Allerdings ist bislang weitgehend unklar, welcher Art diese Interdependenzen sind.

 

Das Forschungsvorhaben beinhaltet eine großangelegte empirische Untersuchung, die bis zu 30 deutsche Hochtechnologie-Cluster mit mehr als 1.000 Hightechunternehmen und Wissenschaftsinstitutionen umfasst. Die Erkenntnisse des Projekts sollen dazu dienen, Maßnahmen der öffentlichen Hand im Bereich der Clusterförderung, insbesondere die Förderung durch das BMBF, zu überprüfen und zu bewerten. Darüber hinaus sollen Implikationen abgeleitet werden, wie die einzelnen Cluster die Vernetzungsbemühungen ihrer Mitgliedsorganisationen zielgerichteter unterstützen können.

Netzwerkstrukturen in der F&E von Unternehmen

 

Forschungsprojekt gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DGF)

Fördersumme: 200.000 Euro

 

Die Sicherstellung des Unternehmenserfolgs von Hightechunternehmen beruht im Wesentlichen auf ihrer Fähigkeit,

kontinuierlich innovative Produkte zu entwickeln. Häufig sind diese Innovationen durch ein hohes Maß an technologischer

Komplexität gekennzeichnet, ihre Entwicklung erfordert meist die Zusammenarbeit zahlreicher Abteilungen, Teams und Mitarbeiter. Hierdurch entsteht ein Mehrebenennetzwerk kooperativer Beziehungen, von dessen Funktionsweise die Wettbewerbsfähigkeit und der Erfolg des Unternehmens maßgeblich beeinflusst werden.

 

Bislang ist weitgehend unklar, welche Wechselwirkungen zwischen Kooperationsnetzwerken auf unterschiedlichen Ebenen des Unternehmens bestehen. Die Komplexität des Gesamtsystems wird dadurch erhöht, dass die meisten Unternehmen für ihren Forschungs- und Entwicklungsbereich bewusst flexible netzwerkartige Strukturen hierarchischen Organisationsformen vorziehen. Dies betrifft insbesondere die Zuordnung von F&E-Mitarbeiter auf Projekte und Projektteams sowie Formen des Wissensaustauschs.

 

Das Forschungsprojekt verfolgt die Zielsetzung, die Struktur und Funktionsweise solcher Mehrebenennetzwerke in der wissensintensiven Forschung und Entwicklung von Unternehmen zu analysieren. Insbesondere sollen Forschungsfragen untersucht werden:

 

  1. Welche strukturelle Logik weist das Gesamtnetzwerk kooperativer Beziehungen im F&E-Bereich von Unternehmen auf und auf welche Weise beeinflussen sich die Ebenen wechselseitig?
  2. Welche Möglichkeiten der Erfolgskontrolle bestehen für Unternehmen? Mit welchen Instrumenten können sie den Wissensaustausch auf den einzelnen Ebenen zielgerichtet fördern und dennoch den informellen Charakter des Wissensaustauschs bewahren?

Wissenslandkarten - Knowledge Maps

 

Forschungsprojekt gefördert durch den Innovationsfonds Forschung" der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Fördersumme: 25.000 Euro

 

Eine zentrale Herausforderung von Unternehmen besteht darin, die häufig weit verteilten Wissensbestände zu lokalisieren

und so miteinander zu verknüpfen, dass sie die Erreichung der Unternehmensziele unterstützen. Damit soll die Entstehung

isolierter Wissensinseln in einzelnen Unternehmensteilen vermieden werden. Von Bedeutung ist dabei einerseits die Frage,

über welches Wissen das Unternehmen überhaupt verfügt und wie diese einzelnen Wissensbestände idealerweise miteinander vernetzt werden können. Traditionelle Ansätze des Wissensmanagements greifen dabei vielfach zu kurz, weil sie einerseits dem Vernetzungscharakter von Wissen nur unzureichend nachkommen und weil sie andererseits einen hohen Aufwand für die Wissensgenerierung und -lokalisierung erfordern.

 

Das vorliegende Forschungsprojekt untersucht, wie die im Unternehmen bereits vorhandenen Informationen so miteinander kombiniert werden können, dass sie den Anforderungen eines modernen Wissensmanagements entsprechen. Vorhandene Managementinformationssysteme sollen so erweitert werden, dass sie die Visualisierung vorhandener Wissensbestände ermöglichen und der zwischen ihnen bestehenden Beziehungen Rechnung tragen, ohne dass hierfür das zeitintensive Einpflegen von Informationen durch Mitarbeiter in Datenbanken notwendig ist.

 

Die Verfügbarkeit von Wissenlandkarten unterstützt Unternehmen in zahlreichen Bereichen. Mit Hilfe grafischer Tools ermöglichen Wissenslandkarten die Lokalisierung vorhandener Wissensbestände und leisten damit einen wertvollen Beitrag im Rahmen des Wissenscontrollings. Darüber hinaus unterstützen sie Unternehmen auf vielfältige Weise in personalwirtschaftlichen Entscheidungen, zu denen beispielsweise Karriere und Nachfolgeentscheidungen ebenso zählen wie die Zusammensetzung von Teams.

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